Resteessen deluxe – 7 Wege wie aus Resten ganze Mahlzeiten werden

So gut die Planung sein mag (ich bestehe förmlich auf einen wöchentlichen Menüplan), manchmal bleiben dann doch Reste über, für die es scheinbar keine Verwendung mehr gibt. Doch bevor du zum Mülleimer stiefelst, mach dir eins bewusst: mit diesen restlichen Lebensmitteln hältst du bares Geld in den Händen. Und nicht nur das! Der meiste Lebensmittelmüll Deutschlands entsteht in den privaten Haushalten. Es ist also höchste Zeit den eigenen Umgang mit Lebensmitteln und Essensresten zu überdenken und dementsprechend zu handeln. Wie also ist es möglich aus Resten noch ganze Mahlzeiten zu kreieren? Das verrate ich in diesem Blogartikel.

Beilagen sorgen für Abwechslung und machen aus Resten ganze Mahlzeiten

Reste von Nudelgerichten, wie zum Beispiel Lasagne, lassen sich super durch zusätzliche Beilagen, wie einem kleinen Salat strecken. Der muss gar nicht teuer oder aufwendig sein, auch ein schneller Gurkensalat ist möglich. Eine weitere Möglichkeit aus Resten eine Mahlzeit für die ganze Familie zu machen ist gedämpftes Gemüse. Brokkoli oder Erbsen mit Möhrchen sind schnell gemacht und dank Tiefkühler das ganze Jahr über zur Verfügung. Das Strecken von Mahlzeiten mit Hilfe von Beilagen ist außerdem eine super Möglichkeit weitere Nährstoffe in einer Mahlzeit unter zu bringen – ganz nebenbei!

Mahlzeiten mit Hülsenfrüchten strecken – eine Win-Win-Situation

Es ist nicht immer möglich frisches Gemüse zur Hand zu haben, um ggf. mit Hilfe eines Salats die Reste zu strecken. Da bieten sich Hülsenfrüchte aller Art super an! Es lohnt sich also immer ein paar getrocknete Linsen oder auch Kichererbsen aus der Dose im Vorrat zu haben. Mit Hülsenfrüchten kannst du zum Beispiel Chili sin Carne und Eintöpfe weiter strecken. Bei Nudelgerichten bietet es sich an aus Bohnen ein paar Bohnenbällchen zu machen. Hülsenfrüchte sind eine super Proteinquelle, wodurch sie eine tolle Ergänzung zu jeder Mahlzeit sind.

Beilagen werden als Suppe zur Hauptspeise

Ist noch Gemüse von gestern übrig? Toll! Erbsen und Möhren, Brokkoli, Blumenkohl, Kartoffeln und Edamame eignen sich super, um in einer Gemüsesuppe zu landen. Einfach eine Gemüsebrühe aufkochen, vor gegartes Gemüse darin erwärmen, abschmecken – fertig! Wenn du magst kannst du noch ein paar Suppennudeln oder Reis(reste) hinzufügen.

Suppe und Brot sind ein echtes Dreamteam

Es ist genauso einfach, wie es klingt. Sollte weder genug Suppe noch Brot im Haus sein, um aus einem der Bestandteile eine ganze Mahlzeit zu machen, dann serviere einfach beides. Besonders unauffällig gelingt diese Lebensmittelrettungsaktion, wenn du das Brot hübsch auf einem Teller in der Mitte des Tisches anrichtest. So können alle sich etwas Brot zur Suppe nehmen. Du wirst überrascht sein, wie gut die Kombination aus Suppe und Brot sättigen, selbst wenn du die Suppe zuvor noch mit etwas Wasser streckst. Suppe und Brot sind eben ein echtes Dreamteam.

Kartoffeln – viel mehr als eine Beilage

Mit etwas Zeit und Kombinationsgeschick, werden Kartoffeln von der Beilage zum sättigenden Star befördert. So lassen sich aus restlichen Salz- oder Pellkartoffeln mit ein wenig Gemüse köstliche Gratins und Aufläufe kreieren. Hast du nur noch sehr wenige vorgegarte Kartoffeln, aber noch einige frische im Haus, kannst du die beiden zu köstlichen Bratkartoffeln kombinieren. Ein kleiner Salat und ggf. übrige Bohnenbratlinge als Topping runden das Gericht ab.

Nudeln machen ganz schnell mehr aus deinen Resten

Du hast noch Nudeln in deinem Vorrat? Hervorragend! Nudeln bieten sich besonders an, wenn du noch ein wenig Fleischersatzprodukte übrig hast, die aber als Hauptbestandteil deines Essens nicht mehr für alle reichen würden. Du könntest also eine simple Tomatensoße und Nudeln kochen und die Ersatzprodukte als „Topping“ zu den Nudeln servieren. Verwendest du Vollkornnudeln, ist es ein echter Gewinn für dein Resteessen.

Mit Nachtisch den letzten Hunger sättigen

Klar, Nachtisch ist ganz grundsätzlich zum Genießen, nicht zum Sättigen gedacht. Doch beim Anblick geringer Reste kann es durchaus sinnvoll sein, einen nährstoffreichen Nachtisch bereit zu halten. Dafür bietet sich pflanzlicher Joghurt mit etwas Obst ganz besonders gut an. So wird auch der letzte Hunger noch gesättigt und alle stehen satt und zufrieden vom Tisch auf.

So fängst du mit der Menüplanung an

Kurz gesagt: ich bin ein absoluter Fan von Menüplanung in Familien. Dadurch wird, in meinen Augen, das Familienleben in vielen Bereichen leichter und die Mahlzeiten können stressfrei genossen werden. Außerdem werden so bereits viele Lebensmittelabfälle von vornherein ausgeschlossen. Falls du noch am Anfang stehst, schau gern hier vorbei und lern die Grundlagen der Menüplanung.

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2 Comments

  1. […] ich mir nicht sicher bin, ob und wie viele Reste der anderen Mahlzeiten ich habe. Habe ich viele Reste, die alle satt machen können, fallen die Pfannkuchen aus oder ich mache nur eine kleine Portion als Nachtisch. Habe ich gar […]

  2. […] Wie du aus einem Resteessen noch tolle Mahlzeiten zaubern kannst, verrate ich dir hier! […]

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